Der Wille zur Veränderung

Der Republikaner-Parteitag im März ist die Chance für die Republikaner, die Talsohle der Wahlniederlagen zu verlassen und eine Reform der freiheitlich-moderaten Kräfte in Deutschland voranzutreiben.
Leider wurde erst auf Druck der Landesverbände entschieden, die Neuwahl des Vorstandes auf die Tagesordnung zu setzen. Diese Selbstverständlichkeit nach derartigen Wahldebakeln musste von der Basis hart erkämpft werden, zeigt aber auch, dass die Reformkräfte bei den Republikanern nach wie vor aktiv sind.
Das absolut falsche Signal ist das polemische Austreten der Enttäuschten aus der Partei, verbunden mit der – falschen – Annahme irgendwelche Lerneffekte dadurch bei irgendwem hervorzurufen.
In der letzten Woche haben mutmaßliche Hacker mit einer Mail, die den Rücktritt des Bundesvorsitzenden verkündet hat, für Wirbel gesorgt. Durch diese Angelegenheit wurde jedoch das Thema “personelle Erneuerung” weiter angeheizt. Zudem ist die Frage offen, wie man so leicht eine Partei und die Presse vorführen kann. Hier müssen Änderungen erfolgen!
Jedoch sollten wir uns bewusst sein, dass nicht alleine kosmetische Veränderungen an einer Partei oder Gruppierung automatisch Wahlerfolge auslösen, ebenso wenig wird man den Durchbruch mit obskuren “Partnern” schaffen.
Das allerwichtigste ist ein Generationenwechsel innerhalb des freiheitlichen Lagers, einhergehend mit einer umfassenden Konsolidierung der freiheitlichen Kräfte in Deutschland. Dazu müssen persönliche Befindlichkeiten hinten an stehen und das Bewusstsein für eine Erneuerung Deutschlands im freiheitlich-patriotischen Sinne geschaffen werden.
Parteien sind nur ein Mittel zum Zweck. Wichtig sind alleine die Personen die hinter den Inhalten stehen. Und die Verantwortlichen innerhalb des moderat-freiheitlichen Lagers sind jetzt gefragt, ein Bündnis für die Zukunft Deutschlands zu schließen. Aus den verlorenen Wahlen im Jahr 2009 habe ich gelernt, dass die reine Selbstbeschäftigung und Vereinsmeierei auf der Rechten über dem Erreichen politischer Ziele steht. Das muss sich ändern! Noch in diesem Jahr können wir damit anfangen!
mit patriotischen Grüßen
Toralf Grau



Hallo,
ich bin glühender Unterstützer von Stephan Stritter. Wir dürfen uns auf keinen Fall der PRO verwehren, denn diese leisten in NRW ausgezeichnete Arbeit. Und ja, Stritter strebt eindeutig eine Fusion mit den Freunden aus Nordrhein-Westfalen an.
Diese “Parteienphobie” muss aufhören, wir sind alles freiheitliche Lager, und alles was dagegensteuert ist nicht für uns. Eine Distanzierung zur NPD ist selbstverständlich, aber ansonsten ist alles möglich !
Gruß aus Mainz !
Die Abgrenzung zur NPD ist inhaltlich begründet und wurde ausreichend dargelegt.
Die “Abgrenzung” zu PRO basiert auf persönlichen Befindlichkeiten. Ich finde es erschreckend, dass in unserer Partei gegen PRO so argumentiert wird, wie die Etablierten gegen uns REP argumentieren. Das mache ich nicht mit.
Ich danke Ihnen für Ihr Kommentar, es hätte so auch von mir stammen können.
Hallo!
Eine Konsolidierung aller freiheitichen Kräfte wurde in der Vergangenheit des öfteren angestrebt, aber leider standen die REP’s diesen Bestrebungen immer wieder ablehnend gegenüber. Der Spitzenkandidat Stefan Stritter leibäugelt nun mit den PRO’s und man fragt sich allen Ernstes, was eine Anbiederung ausgerchnet an diese Idioten soll. Die PRO’s formierten sich fast ausschließlich aus Ex-Querulanten der REP’s die entweder die Partei freiwillig verließen, oder aus der Partei “ausgetreten wurden”! An poltischen Konzepten haben die PRO’s nichts zu bieten, außer Anti-Islam. Wenn Stritter tatsächlich eine Fusion mit diesen politischen Eintagsfliegen anstrebt, wird dies eine weitere Austrittswelle nach sich ziehen. Aus diesem Grunde wäre Herr Huber vom LV Bayern mein Wunschkandidat!
Mit national-patriotischen Grüßen
Peter!