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    Hoffnungsträger statt Sesselkleber

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    Deutschland hat eine neue Regierung und es zeigt sich wieder, dass ein freiheitliches Korrektiv im Parlament fehlt. CDU und FDP gehen in ihrem Koalitionsvertrag nicht auf die wirklichen Brennpunkte ein, und machen eine Politik im ausschließlichen Sinne der politischen Mitte, gewürzt mit einigen Gefälligkeiten in der Sozialpolitik für Sozialdemokraten. Wichtige politische Handlungsfelder, wie die innere Sicherheit, das marode Gesundheitssystem, die miserable Bildungspolitik, den Asylbetrug und die Einwanderung in die Sozialsysteme, sowie die Bekämpfung der ausufernden sozialen Ungerechtigkeit nehmen kaum Platz in dem Koalitionsvertrag ein.

    Nun steht ein bürgerliches dem linken Lager gegenüber, ohne jedoch einen Faktor für politische Nachhaltigkeit zu bieten. Die Jahre unter schwarz-gelb werden profillos und blass und damit rot-rot-grün in die Hände spielen.

    Deswegen ist das „dritte Lager“ in Deutschland, welches die Freiheitlichen, Konservativen, Patrioten, Nationalliberalen u.v.m. umfasst gefordert. Rechts der Union müssen sich nun die moderaten und politikfähigen Kräfte konsolidieren.

    Dazu gehört natürlich auch ein tiefgreifender Erneuerungsprozess, bei der mitgliederstärksten Partei im rechtsdemokratischen Spektrum, den Republikanern. Der angekündigte Programmparteitag wird jedoch nicht den erwünschten Aufbruch und Neuanfang bringen.

    Ich halte es vielmehr für absolut notwendig, dass ein Wahlparteitag einberufen wird, auf dem sich die Parteiführung von der Basis legitimieren lassen muss, bevor ein neues Programm, Logo oder Parteiname beschlossen wird.

    Die Mitglieder sollen demnach nicht nur darüber entscheiden dürfen, was sich in der Partei ändern soll, sondern auch mit wem das geschieht.

    Mit einem Wahlparteitag, dem taktischen Abwägen von Wahlteilnahmen in den nächsten zwei Jahren und einer Profilschärfung kann der Weg in eine freiheitlich-patriotische Vertretung im Bund und den Ländern gelingen, um somit auch die etablierten Sesselkleber abzusetzen.

    Toralf Grau

    9 Responses to “Hoffnungsträger statt Sesselkleber”

    1. Frank sagt:

      Hallo,

      was machen jetzt die Sachsen Rep????
      Am 21/22.11 sind Regionalkonferenzen und die Mainzer sammeln morgen mehrere LV .
      Zuletzt sind die KV Salzgitter, Bad Dürkheim, Opitz in Eltville und Siegen flöten gegangen, mehrere KV stehen vor dem Absprung,

      Schlierer und Co. müssen jetzt weg

    2. Frank sagt:

      Ich hoffe das die Rep wieder hochkommen, aber es wird nicht mit dem Dreigestirn klappen.
      Junge Luete nach vorne, wie sie herr Grau, Stritter, Huber aus Bayern usw.
      Ich hoffe ihr bekommt nicht nur ein modernes Programm, sondern auch eine neue junge Führungsspitze und damit auch ein Comeback vieleer Ex-Mitglieder und neuer Leute.
      Wichtig ist auch, die vernünftigen Kräfte rechts der Union zu bündeln, dazu muß ein Kompetenzteam gebildert werden.

    3. Meyer sagt:

      Wir bringen die Republikaner wieder nach oben! Wir müssen nur unser gutes Programm wieder unters Volk bringen.

    4. Heiko sagt:

      Nein Herr Grau.Der LV Sachsen hat ja alles richtig gemacht.Ich meine den BV:

      • Toralf Grau sagt:

        Hallo,
        vielen Dank für die Klarstellung.

        Der Wahlantritt in Sachsen gelang aber nur mit Hilfe des Bundesvorstandes. Diese Hilfe seinerzeit und die Konsequenzen des Bundestagswahlergbnisses müssen differenziert betrachtet werden.

        Es ist nicht zu übersehen, dass es in der gesamten Partei eine Welle der Unzufriedenheit gibt. Es fehlt der tatsächliche Neubeginn.

        mfG
        Toralf Grau

    5. Heiko sagt:

      Eine neue Politik geht nur mit einem neuen Landesvorstand.Sonst kauft euch das keiner ab.Bitte macht alles das eine einst so stolze Partei nicht vor die Hunde geht.

      • Toralf Grau sagt:

        Hallo,
        sie beziehen sich auf den Landesvorstand in Sachsen? Ich werde auf der nächsten Versammlung in Sachsen die Vertrauensfrage stellen, und im Falle des ausgesprochenen Misstrauens natürlich vom Landesvorsitz zurücktreten.
        Prinzipiell ist eine “neue” Politik in erster Linie auch nur mit neuen Leuten wirklich glaubhaft zu vermitteln, aber die Situation im Landesverband Sachsen ist allg. anders zu bewerten, als die im Bundesverband.
        mfG
        Toralf Grau

    6. Timo sagt:

      Ein neuer BuVO soll her, aber der Name muss bleiben!

    7. Frank sagt:

      Hallo Toralf,

      richtig so.
      ich hoffe der LV sachsen stellt sich hinter Stritter und tritt dem jetzigen BUVO in den allerwärtesten.
      Viel Erfolg und nicht aufgeben

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