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    Henryk M. Broders Kandidatur ist ein gutes Zeichen

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    Der jüdische Publizist Henryk M. Broder möchte Vorsitzender des Zentralrates der Juden in Deutschland werden. Er kritisiert die Amtsführung der jetzigen Vorsitzenden Charlotte Knobloch mit den treffenden Worten:

    „Es kann nicht die Aufgabe des Zentralrates sein, sich als das gute Gewissen Deutschlands aufzuführen. Es bringt auch nichts, „Wehret den Anfängen!“ zu schreien, wenn eine Handvoll Neonazis durch Möllenhagen in Mecklenburg-Vorpommern marschiert, und das Verbot der NPD zu fordern, was die Partei, die im Begriff ist, sich selbst zu zerlegen, nur in ihrer Scheinbedeutung bestätigt. Ebenso ist es nicht die Aufgabe des Zentralrates, den übrigen 79,9 Millionen Deutschen vorzuschreiben, wie sie mit ihrer Geschichte umgehen sollten. Liebesbeweise, die erzwungen werden, sind keine. Der Zentralrat tritt als Reue-Entgegennahme-Instanz auf und stellt Unbedenklichkeitserklärungen aus, wobei es weder nach oben noch nach unten eine Schamgrenze gibt.“

    Ich kann mich dieser Positionierung anschließen und meine, dass die Kandidatur Broders ein gutes Zeichen ist. Ich wünsche ihm maximalen Erfolg und besonders im Interesse der Juden in Deutschland damit einen repräsentativen Zentralratsvorsitzenden. Denn Broder hat erkannt, dass die schleichende Islamisierung Deutschlands auch eine Gefahr für die Juden in Deutschland darstellt.

    Quelle: Tagesspiegel

    Mehr über Henryk M. Broder finden Sie auf seinem Blog: http://www.achgut.com/dadgdx/

    Toralf Grau

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