Ein Volk, eine Nation, eine Verfassung.

Der dritte Weg
Heute hat unser Grundgesetz Geburtstag. 60 Jahre sind vergangen, in denen die Arbeitsgrundlage einer deutschen Verfassung auf die Legitimation durch das Deutsche Volk wartet. Bis heute werden wir Deutsche konsequent von den elementaren Entscheidungen ausgeschlossen und als besonderer Hohn über diese Tatsache wurde auf genau diesen Tag die Wahl des Bundespräsidenten gelegt.
Wir dürfen damit zweifach zuschauen: Zum einen wie eine kleine Elite unser Staatsoberhaupt wählt und dann wie die Korruptionisten geschwollene Reden über den Geburtstag unseres Verfassungsprovisorium halten. Wir bleiben draußen.
In den Nachrichten wird der Kinostart des neuen Terminantor-Films in einem Atemzug mit dem „60. Geburtstags Deutschlands“ genannt. Eine Dreistigkeit, wo doch die Deutsche Nation, wenn man sie ab dem Tage einer Einigung so sehen mag, bereits seit 1871 existiert!
Es wird deswegen Zeit, dass dieser katastrophale Zustand der Bevormundung und Ausgrenzung der Deutschen beendet wird. Ich fordere, eine Verfassungskommission im Bundestag, die das Ziel erreicht, die Verfassung für eine neue Deutsche Republik zu schaffen. Diese Verfassung muss auf der Basis des Grundgesetzes und der darin unveräußerlichen Menschenrechte gebaut sein. Ebenso müssen endlich pro-forma-Paragraphen mit Leben erfüllt, und Volksabstimmungen sowie Direktwahlen des Staatsoberhauptes eingeführt werden.
Das Grundgesetz selber beinhaltet den Paragraph 146. der eine klare Regelung bezüglich seiner Lebensdauer vorsieht:
Dieses Grundgesetz, das nach Vollendung der Einheit und Freiheit Deutschlands für das gesamte deutsche Volk gilt, verliert seine Gültigkeit an dem Tage, an dem eine Verfassung in Kraft tritt, die von dem deutschen Volke in freier Entscheidung beschlossen worden ist.
Quelle: http://dejure.org/gesetze/GG/146.html
Jetzt stellt sich vor dem Hintergrund einer nicht-stattgefundenen Volksabstimmung die Frage: Ist die Vollendung der Einheit und Freiheit Deutschlands nicht abgeschlossen?
Für mich gilt: Ein Volk, eine Nation, eine Verfassung.
Toralf Grau
REP-Kandidat für das Europäische Parlament.



Wir Republikaner stellen uns deswegen zur Wahl, damit wir im Europäischen Parlament das Schutzschild gegen die weitere Entmachtung des Deutschen Nationalstaates sind.
Als Abgeordneter werde ich verhindern, dass weitere Kompetenzen von Berlin nach Brüssel abgetreten werden.
Ein Volk – eine Nation – eine Verfassung.
Wenn das für alle Europäischen Völker gelten würde, wäre eine Neuanfang für ein Europa der Nationen möglich.
Hallo!
Hierzu hätte ich einmal eine Frage! Wenn der EU-Reformvertrag jemals tatsächlich gegen unseren Willen in Kraft treten sollte stellt sich doch die Frage, wozu wir dann eigentlich noch eine Verfassung benötigen. Dieses Vertragswerk wird doch die Verfassungen der einzelnen EU-Mitgliedsländer de facto außer Kraft setzen und zur Farce machen!
Mit nationalem Gruß
Peter!