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    Nebenkriegsschauplätze der Politik

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    In der öffentlichen Diskussion steht mal wieder der Gehaltsunterschied zwischen Männern und Frauen: Arbeitende Frauen würden benachteiligt werden und die Politik soll das Problem lösen. Tatsächlich handelt es sich um Luftblasen besonders engagierter Politiker um bei den weiblichen Wählern zu punkten. Dass das Schicksal der Frauen hier missbraucht wird, damit sich einige wenige daran profilieren können, rückt dabei in den Hintergrund der Debatte.

    Selbstverständlich widerspricht es auch meinen Gerechtigkeitsempfinden, dass Frauen schlechter bezahlt werden als Männer, die die gleiche Arbeit verrichten. Doch was kann man hier als Politiker machen um das zu ändern?

    Bei Tarifgebundenen Arbeitsverträgen existieren diese Unterschiede in der Regel nicht, und alle andern Arbeitsverträge werden zwischen dem Arbeitnehmer und Arbeitgeber abgeschlossen. Es gibt nahezu kein Bereich, wo eine irgendgeartete Gleichstellung umgesetzt werden kann. Alleine für den öffentlichen Dienst kann man eine Gleichstellung durchsetzen, die die Mitarbeiter unabhängig vom Geschlecht entlohnt.

    Für mich gilt: Frauen und Männer müssen die gleichen Chancen und Rechte haben. Hinter der Gleichberechtigung stehe ich voll und ganz, nicht aber hinter der Gleichstellung! Frauenquoten und irgendwelche Bonuszahlungen für Frauen würden gut in das Bild vornehmlich linker Weltverbesserer passen, nicht aber in ein System, dass allen Menschen gleiche Chancen bietet.

    Toralf GrauEin viel dringlicheres, und tatsächlich lösbares, Problem ist die ungleiche Bezahlung von Zeitarbeitern und regulären Angestellten. Denn da hat die Ungleichbehandlung Methode und kann durch politische Maßnahmen gestoppt werden. Eine davon wäre die Einführung eines Mindestlohnes für Zeitarbeiter, der an die Höhe des Lohnes der regulären Angestellten gekoppelt ist.

    Ich kämpfe als Spitzenkandidat für Sie nur dort, wo ich für Sie tatsächlich was zum positiven verändern kann. Unterstützen Sie meinen Wahlantritt mit Ihrer Unterschrift!

    Ihr Toralf Grau

    Hier finden Sie noch etwas zur “schlechteren Bezahlung” der Frau.

    One Response to “Nebenkriegsschauplätze der Politik”

    1. Detlef Nolde sagt:

      Tatsache ist, daß es nicht nur kein schlimmes “Schicksal der Frauen” gibt, welches man “mißbrauchen” könnte, Frauen bei gleicher Arbeit nicht schlechter bezahlt werden als Männer, sondern die Realität genau andersherum ist, nämlich das männliche Geschlecht in dieser Gesellschaft von der Jungenbenachteiligung in der Schule bis hin zum rechtlosen Zahlpapa gegenüber dem weiblichen systematisch benachteiligt wird.

      Das wiederum ist für die Betroffenen kein “Nebenkriegsschauplatz”, sondern alltäglich bittere Wirklichkeit, dem sich lobenswerterweise der bekannte FPÖ-Politiker Karlheinz Klement angenommen hat. Zur angeblichen Gehaltsdiskriminierung der Frauen findet man hier http://genderama.blogspot.com/search/label/Gehaltsdiskriminierung eine Reihe von Beiträgen.

      Auch die “Junge Freiheit” hat sich diesem eminent wichtigen Themenkomplex schon desöfteren angenommen. Kurzum, eine konservative Partei tut gut daran, nicht zaghaft bzw. gar nicht, sondern sich vehement gegen den feministischen Ungeist zu stemmen, wozu auch gehört, engagiert entsprechende Mythen aufzudecken und Diskriminierung dort zu benennen, wo sie tatsächlich existiert, Partei für die Benachteiligten zu ergreifen, zum Wohle letztentlich des gesamten Volkes.

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