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    Das „Einheitsdenkmal“ hat diesen Namen nicht verdient!

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    Breslau

    Das deutsche Breslau wurde nicht wieder Teil der deutschen Nation.

    In Leipzig soll ein Denkmal gebaut werden, das an die friedliche Revolution von 1989 erinnert. Eine längst überfällige Maßnahme um an den Mut und die Entschlossenheit der Deutschen zu erinnern. Wermutstropfen bleibt der Name, denn eine Einheit Deutschlands wurde damals nur zum Teil erreicht. Auch die mangelnde Mitbestimmungsmöglichkeit der Bürger in Sachen Standort und Erscheinung des Denkmals stößt sauer auf.

    Im „Einigungsvertrag“ wurde am 31. August 1990 der Zusammenschluss der DDR und BRD vertraglich geregelt. Im Vertrag über die abschließende Regelung in Bezug auf Deutschland („Zwei-plus-vier-Vertrag“) vom 12.11.1990 wurde die Abtrennung von 1/3 des deutschen Staatsgebietes beschlossen. Also wenige Wochen, nachdem für 2/3 des deutschen Staatsgebietes eine Wiedervereinigung auf den Weg gebracht wurde, ging dem Deutschen Volke 1/3 des Staatsgebietes verloren, und damit ein großer Teil an landwirtschaftlich nutzbarer Fläche um das Deutsche Volk zu ernähren.

    Dieser Aspekt darf bei aller Euphorie und Jubel über ein Denkmal nicht außer Acht gelassen werden. Die Vertreibung von über 8 Millionen Deutschen aus den Ostgebieten und die darauf folgende Abtretung urdeutschen Bodens an Polen und Russland muss auch in der Erscheinung des Denkmals berücksichtigt werden.

    Ich fordere deswegen einen Bürgerentscheid über den Standort des Denkmals sowie die Erscheinung. Den Bürgern sollen auf einer Stimmkarte mehrere Optionen angeboten werden. Persönlich lehne ich den Augustusplatz als Standort ab und befürworte den Bau gegenüber dem neuen Rathaus. Die Tatsache, dass es sich um eine teilweise Wiedervereinigung Deutschland handelt darf nicht außer Acht gelassen werden, weswegen eine Gedenktafel an die vertriebenen Deutschen erinnern soll.

    Eine pure Deklarierung als Einheitsdenkmal würde die Geschichte auf Kosten vieler Millionen Vertriebener verzerren!

    Als Abgeordneter kann ich auf diese Dinge politischen Einfluss ausüben. Bitte unterstützen Sie meinen Wahlantritt mit Ihrer Unterschrift!

    Ihr Toralf Grau

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    Eine pure Deklarierung als Einheitsdenkmal würde die Geschichte auf Kosten vieler Millionen Vertriebener verzerren!

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    Informationen über die Ostgebiete:

    http://www.wissen.de/wde/generator/wissen/ressorts/geschichte/index,page=1205860.html

    Nachrichten zum „Einheitsdenkmal“

    http://mephisto976.uni-leipzig.de/nachrichten/anzeigen/moegliche-standorte-fuer-einheitsdenkmal-vorgestellt.html

    3 Responses to “Das „Einheitsdenkmal“ hat diesen Namen nicht verdient!”

    1. Detlef Nolde sagt:

      Guter Beitrag, Toralf!

      Natürlich war der Beitritt der mitteldeutschen Länder zur Bundesrepublik Deutschland lediglich eine Teilwiedervereinigung. Bedauerlich der Umstand, daß nur noch wenige Deutsche wissen, was des Deutschen Vaterland, sprich Deutschland tatsächlich ist, elbst in patriotischen Kreisen. Dabei geht das bereits aus der ersten Strophe unserer Nationalhymne hervor, auch Ernst Moritz Arndt verlieh dem Sehnen unseres Volkes nach staatlicher Einheit würdigen Ausdruck.

      Ich wünsche Dir viel Kraft und Erfolg für die politische Arbeit!

      http://detlefnolde.wordpress.com/category/allgemeines/unser-deutschland/

    2. Toralf Grau sagt:

      Hallo Patriot,

      vielen Dank für Deinen Kommentar. Du hast recht, ich habe die Sudetendeutschen in meinem Bericht außen vor gelassen, da diese nicht Gegenstand der Verhandlungen des 2+4+Vertrages waren. Natürlich müssen auch diese Vertreibenen berücksichtigt werden, da das Sudetenland, wie Du schon richtig geschildert hast, Teil des Deutschen Reiches ist. Auch hier handelt es sich um urdeutschen Boden, der heute einem anderen Staat zugesprochen wurde.

    3. Patriot sagt:

      Hallo Toralf!
      In Deinem Bericht über das geplante Einheitsdenkmal in Leipzig hast Du an die von Polen und Russen vertriebenen Deutschen erinnert. Dies ist auch gut so und dieses, an unserem Volk begangenen Unrecht sollte jedem Deutschen ins Bewußtsein gerückt werden. Leider blieben aber in Deinem Bericht die Vertriebenen aus den ehemals deutschen Gebieten in der Tschechei unerwähnt. Auch hier mußten im Egerland sowie im Sudetenland Abertausende Deutscher unter unsäglichen Bedingungen ihre Heimat verlassen, obwohl diese Gebiete im Münchener Abkommen völkerrechtlich korrekt dem damaligen Deutschen Reich zuerkannt wurden!

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